{"id":376,"date":"2015-05-26T13:38:53","date_gmt":"2015-05-26T11:38:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.atelier-sojus.at\/cms\/?page_id=376"},"modified":"2015-05-27T10:42:20","modified_gmt":"2015-05-27T08:42:20","slug":"new-holland-merging-the-culture-web","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.atelier-sojus.at\/cms\/weitere-projekte\/new-holland-merging-the-culture-web\/","title":{"rendered":"NEW HOLLAND &#8211; MERGING THE CULTURE WEB"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-sep-clear\"><\/div><div class=\"fusion-separator fusion-full-width-sep sep-none\" style=\"border-color:#e0dede;margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:15px;margin-bottom:15px;\"><\/div>\n<div class=\"fusion-one-half fusion-layout-column fusion-spacing-yes\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:20px;\"><div class=\"fusion-column-wrapper\">\n<p><strong>NEW HOLLAND &#8211; MERGING THE CULTER WEB &#8211; SANKT PETERSBURG<\/strong><\/p>\n<\/div><\/div>\n<div class=\"fusion-one-half fusion-layout-column fusion-column-last fusion-spacing-yes\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:20px;\"><div class=\"fusion-column-wrapper\">\n<p>Das Interventionsgebit \u201eNeu Holland\u201c in St.-Petersburg ist eine im achzehnten Jahrhundert k\u00fcnstlich angelegte Insel inmitten der Stadt. Urspr\u00fcnglich als Schiffwerft genutzt, wurde das Areal Anfang des 20. Jahrhunderts ein gesperrter Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt f\u00fcr administrative Aufgaben. Im Jahr 2005 wurde das Areal an die \u00d6ffentlichkeit zur\u00fcckgegeben.<br \/>\nDas Ensemble aus Backsteinen, ehemalige Lagerhallen f\u00fcr Mastholz, ein Rundbau, der als Gef\u00e4ngnis genutzt wurde und ein See in der Inselmitte steht unter Denkmalschutz. 2006 fand ein Investorenwettbewerb statt, mit \u00fcberwiegen kommerziellen L\u00f6sungsans\u00e4tzen, wie B\u00fcrobauten, Hotels und Mehrzweckb\u00fchnen.<br \/>\nAls Diplomthema stand die M\u00f6glichkeit offen, ein angepassteres Programm festzulegen, das auf Ort, Bedeutung und Geschichte der Insel reagieren kann.<br \/>\nZwischen Schwerindustrie, Kommunalwohnungen und Hinterh\u00f6fen, aber auch reger Kulturszenerie, Baudenkm\u00e4lern und Touristenstr\u00f6men soll ein Attraktor in Form eines Museums f\u00fcr moderne Kunst entstehen. Das Areal wird als urbaner Innenraum f\u00fcr Bewohner des umliegenden Bezirkes ein Zentrum werden, wie es die Institution des Kulturpalastes in fr\u00fcheren Zeiten war.<br \/>\nDas Verh\u00e4ltniss zwischen Kunstschaffen und Kunstrezipieren soll neu ausbalanciert werden und als Katalysator f\u00fcr das Gebiet genutzt werden. Die Mechanismen des Kulturpalastes werden analysiert und in ein neues Museumskonzept eingebracht, das durch Dezentralisierung und tempor\u00e4re Wandelbarkeit in einer regen Kulturszene andauernd neue Anregungen bekommt und so einerseits f\u00fcr Touristen interessant ist, andererseits auch f\u00fcr Bewohner laufend neue Einblicke und Verbindungen generiert.<br \/>\nEin \u00f6ffentlicher Innenraum entsteht, der die Insel in die Stadt zur\u00fcckbringt und ein breites Publikum erschliessen kann.<br \/>\nEine Matrix aus wandelbaren und weichen Materialien sowie harten, kristalinen Strukturen \u00fcberzieht den PLatz und schafft so die Verbindung und Verwebung beider Programminhalte, ohne einen festen Weg vorzuschreiben.<br \/>\n\u00dcberspannt von einem Membrandach, dessen Gestalt aus der umliegenden Werftlandschaft mit Kr\u00e4nen und Segeln inspiriert ist, wird der Freiplatz im rauhen KLima von St. Petersburg erst nutzbar f\u00fcr \u00f6ffentliches Leben.<br \/>\nIn den schwarzen N\u00e4chten des Winters wird die Dachhaut farbig beleuchtet, so dass eine Lichtinsel nach dem Vorbild der Lichttherapie entsteht. So werden winterliche Aktivit\u00e4ten m\u00f6glich, die das \u00f6ffentliche Leben auf den urbanen Innenraum katalysieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>.<\/div><\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":121,"menu_order":31,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.atelier-sojus.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/376"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.atelier-sojus.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.atelier-sojus.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.atelier-sojus.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.atelier-sojus.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=376"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.atelier-sojus.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/376\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":439,"href":"http:\/\/www.atelier-sojus.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/376\/revisions\/439"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.atelier-sojus.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/121"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.atelier-sojus.at\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=376"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}